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Walzer

nach Motiven aus der Oper "Des Keisers neue Kleider"

 

Der Walzer ist ein eigenständiges, kleines, virtuoses Klavierstück, für welches Rudolf Hindemith musikalisches Material aus verschiedenen, besonders charakteristischen Bildern seiner Oper „Des Kaisers neue Kleider“ entnommen hat.

Aus dem 3. Bild („Boudoir im Hause Adalins“) verwendet der Komponist zum einen Musik aus dem Duett „Guten Morgen, Frau Minister“, in dem Angina, die Frau des Premierministers, zusammen mit ihrer Kammerzofe Lametta den Tagesplan entwirft. Zum anderen stammen melodische Zitate aus der anschließenden Arie „Ich bin so jung und fein“, in der sich Angina statt ihres Ehemannes einen jüngeren Liebhaber wünscht.

Ergänzt werden diese Auszüge durch die musikalische Essenz der entscheidenden Szene des 5. Bildes („Zwei Zimmer im kaiserlichen Palast“). Sie stammt aus der ausdrucksstarken, von Selbstzweifeln zeugenden Arie des Kaisers „Ich seh’ ihn nicht, ich seh’ ihn nicht“ sowie aus dem nachfolgenden Quartett „Wie entzückend, wie chic“, in dem sich Angina und Lametta, der Kaiser selbst und Zwick (einer der beiden Vagabunden) ebenso einvernehmlich wie überschwenglich lobend der Illusion nicht vorhandener Bekleidung hingeben.

Der Pianist Hermann Bischler hat im Jahre 1953 von einer von Hindemith verfaßten „schweren“ Fassung des Walzers diese „leichte“ Fassung eingerichtet, und zwar, wie es im Manuskript heißt, „auf Wunsch des Komponisten, falls dieser Walzer populär werden sollte“.

 

Besetzung: Klavier

Ed.-Nr.: KS 241

ISMN: 979-0-2022-0241-8
In Kürze verfügbar

Ja

19,50 

CD Timoschek

Erstmalig eingespielt und auf CD veröffentlicht wurde das Werk in der als Notenausgabe vorliegenden „leichten“ Fassung von der österreichischen Pianistin Stephanie Timoschek (Rudolf Hindemith: Das Klavierwerk, ORF Radio Österreich 1, CD 474).

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